Wahre Zeilen

Weißt du was das ist?
Kennst du das?
Du fragst dich jedes Mal, wo er ist.
Du schaust dich suchend um, ohne zu finden.
Du fragst dich in einer freien Minute, was er wohl gerade macht.
Ob er an dich denkt.
Ob er einsam ist.
Fragst dich, ob es ihn gerade genauso freut, dass ihr euch im Vorbeigehen zugelächelt habt.
Wenn du merkst, dass es ihm schlecht geht, fragst du dich ob du daran Schuld sein könntest.
Ob du ihm vielleicht helfen könntest, mit einer Schulter zum Anlehnen, die jeder einmal braucht.
Liebst.
Träumst von Gemeinsamkeiten,
von der Vorfreude auf einen gemeinsamen Abend oder Nachmittag.
Von dem Lachen, seinem unendlich schönen Lachen.
Denkst an die Blicke, die er dir nichtsahnend zuwirft, und bei denen du jedes Mal anfängst zu Beben.
Innerlich.
Liebst.
Leidest.
Hoffst.
Auf das Erwidern ewiger Gefühle, die du lange nicht deuten konntest.
Suchst nach ihm, er ist nicht da. Kennst seine Kleidung, seinen Gang, seine Hände.
Wenn auch nur aus der Ferne.
Weißt wie er dasteht, wie er zuhört, redet, friert, sich freut, begeistert ist von etwas, und nicht merkt, dass du ihn förmlich aufsaugst, mit aller Kraft und dem Wunsch, ihn zu besitzen und zu seinem Besitz zu werden.
Alles dafür geben.
Kämpfen, mit der Angst ihn zu verlieren.
Weinst.
Gibst auf.
Liebst.
Stehst auf.
Für alle deine Träume.
Und plötzlich ist er da.
Ein neuer Pulli, das gleiche unwiderstehlich lässige Lachen.
Sein suchender Blick, bis er dich findet.
Es wird heller.
Und du weißt, was das ist.

 by Frederike

8.11.06 20:46


Viele Tränen

Die Situation wächst mir zurzeit über den Kopf, ich kann ihn nicht vergessen, ich kann bis jetzt noch nicht aktzeptieren, dass zurzeit keine Liebe von seiner Seite da ist, ich hätte nie gedacht, dass das so schwer ist zu aktzeptieren. Natürlich nerv ich ihn nicht, ich lass ihn eigentlich ganz in Ruhe, und doch, kann ich ihn nicht vergessen, wenn ich ihn jeden Tag sehe...

Genauso das Problem mit meiner Familie, mir hört niemand zu, und wenn ich mit meiner Mutter über eins reden wollte, würde sie mir nur Vorwürfe machen. Es war ein anstrengender Tag, ich merke, dass ich psychisch etwas angeschlagen bin. Ich hoffe, dass es bald besser wird.

Heute sind viele Tränen geflossen, hoffentlich wird es morgen besser...

3.11.06 20:11


Brief an Anna

Hey Anna! 
Ich bin grad etwas traurig...Ich bin seit, nun, mindestens 4 Jahren mit Unterbrechungen in einen Jungen, den ich seit der 5. Klasse kenne, verliebt. Er ist ein super lieber Kerl, sowas gibt´s net noch mal auf dieser Welt. Wir waren Ende der 6.Klasse zusammen. (Er hat allerdings nach 2 Tagen Schluss gemacht, wie er mir später sagte, wusste er auch nicht, warum...)  Als er mich damals in den Arm genommen hat, es hat so wahnsinnig gekribbelt. Daran kann ich mich heute noch erinnern, und nicht nur an das...In der 8.Klasse, an dem Geburtstag von einem Freund (Moritz), da waren wir bowlen. Und ich saß die ganze Zeit auf seinem Schoß.Und ja, als es abend wurde, ham die anderen uns auch etwas in Ruhe gelassen, ich saß auf seinem Schoß, und er hat mich so am Bauch gestreichelt. Nun, mehr ist nicht passiert, wir hatten einen Anstandswauwau (In Form von Moritz´Mutter )... Ich hab mich noch nie so schön, geliebt und respektiert gefühlt, wie an diesem Abend.Tja, komischerweise ist danach nichts mehr passiert... Dann hatte er eben diese Herzrythmusstörungen. An dem Tag, wo ich das erfahren hab, musste ich zum Zahnarzt, und ich hab da geheult, wie noche was. Tja, als letzte Zwischenstation war eben Dezember 2005, wo er mir erzählt hat, dass er mich immer noch liebt. Damals hab ich mich gegen ihn und für Sven entschieden. Heute hätte ich´s anders gemacht. Trotzdem war es damals die richtige Entscheidung. Nun ja, ich kann nichts machen, und zurzeit will er nichts von mir, schaut mich aber die ganze Zeit da ist es schwer ihn zu vergessen. Und heute höre ich von Sarah, dass er vll nicht die 10.Klasse schafft.  Jetzt kannst du dir sicherlich vorstellen, wie ich mich gerade fühle. Ich glaube, selbst wenn ich Oma bin, werde ich mich dafür Ohrfeigen, dass wir damales nicht zusammen gekommen sind...
Liebe Grüße, kleine Maus
2.11.06 14:22


Angekommen und ich bin weg

Irgendwie komisch, immer wenn meine Schwester nach Hause kommt, werde ich so unwichtig, ja fast unsichtbar. Mir hört keiner zu, wenn ich etwas beim Abendessen zu berichten weiß. Nein, ich habe Sendepause, bis meine Schwester nach ein paar Monaten wieder verschwindet. Ich liebe meine Schwester, aber irgendwie war immer Konkurrenz. Nicht wir haben die Konkurrenz gemacht, das wäre uns nie eingefallen, uns trennen 8 Jahre. Unsere Eltern haben mir diesen Druck gemacht. Sie war immer gut in der Schule, alles Einsen. Ich dagegen krebse mit Zweien und Dreien, manchmal auch mit einer Vier (Englisch) durch die Gegend. Bin ich nur neidisch auf meine Schwester? Nein, ich glaube nicht. Ich bin vollkommen anders wie meine Schwester und will nicht in dieselbe Schublade gesteckt werden. Ich weiß mittlerweile was Liebe ist, und wenn ich mit ihr darüber sprechen wollte, sie würde es nicht ernst nehmen. Ich hab ganz andere Ziele und Wünsche, und ich hasse es zu wissen, dass sie raucht.
...Ich bin ganz anders, und trotzdem ist sie meine Schwester...
Aber ich habe gemerkt, dass ich sie nicht mehr so vermisse. Wenn sie wieder Monate weg ist, dann denk ich nur selten an sie. Wir haben wenig Gemeinsamkeiten, ja das stimmt schon. Und vll sind wir mittlerweile soweit von einander entfernt, dass sie nicht mehr so wichtig ist, für mich... Denn ich weiß so gut wie gar nichts von ihr, was sie bewegt, an was sie denkt ect. Es bleibt alles verborgen. Ich weiß nicht einmal, ob sie jemals einen Freund hatte...
Früher, als sie uns verlassen hatte, um studieren zu gehen, da hab ich mich einsam, im Stich gelassen gefühlt, damals so ganz alleine. Nun hab ich mich daran gewöhnt, und doch wünsche ich mir jemanden, der bei mir ist...

Diesmal bleibt sie nur 3 Tage, dann fliegt sie nach Dublin. So lange können wir ja noch gemeinsam die Nanny schaun

1.11.06 11:13


Eltern, das Reh und Ich

Tja, ich versuche gerade mein Incredimail zum laufen zu kriegen, und wollte deshalb gleich meinen Vater was dazu fragen, da tickt meine Ma mal wieder aus, ich solle ihn doch in Ruhe lassen, und das wäre ja sowieso nicht so wichtig ect. Ich sag ja nix dagegen, es is wirklich nicht so wichtig, aber meine Mutter schreit einen da schon fast an, das muss echt nicht sein. Leider ist das allerdings oft der Fall, sie ist jemand, der schon wegen Kleinigkeiten ausrastet... Nun, ich hab auch das Temperament von meiner Mutter, aber so? Nee. Mein Vater is da der perfekte Gegenpol: Ruhig und geduldig ;-)

Tja, und mein Papa hatte heute Vormittag ein Unfall mit dem Reh. Ihm ist nix passiert, aber das Reh musste leider erschossen werden.

Ach gott, meine Schwester kommt ja morgen wieder zurück nach Hause (sie arbeitet zur Zeit in Berlin). Und da sie am 18.Oktober Geburtstag hatte, muss ich noch das Geschenk herrichten und unten auf ihr Bett legen. Bis dann.

 

31.10.06 14:21


Der erste Schritt

Nun, mein "erstes Mal". Es ist irgendwie komisch, das erste Mal zu schreiben, man weiß nicht wer es lesen wird, ob´s überhaupt jemanden interessieren wird (irgendwie kann ich´s mir nicht vorstellen, dass mein Blog interessant sein soll für andere...).

Tja, eigentlich hätte ich heute Schule gehabt, aber ich hab heute Nacht meine Tage bekommen und nun hab ich Bauchschmerzen bis zum geht nicht mehr. Nun sitze ich hier vor meinem PC, endlich zufrieden, mein Blog nach zwei stündigem Suchen gefunden zu haben, und schreibe eben meinen ersten Eintrag ;-). Was mich heute bewegt? Meine Freundin Melanie tut mir zurzeit wirklich leid.Ihre Mutter und ihr Stiefvater leben im Trennungsjahr, leben aber noch im selben Haus, und das muss wirklich schwierig sein. Vor allem weil Melanie ja noch 2 Geschwister hat. Am Samstag haben ihre Mutter und ihr Stiefvater sich anscheinend wieder gestritten. Allerdings wohl so schlimm, dass er alle Familienmitglieder bedroht und bedrängt hat, dass Melanie die Polizei gerufen hat. Auch hat er sich anscheinend an der jüngsten Tochter vergangen. Ihr Stiefvater wurde nun für 4 Tage des Hauses verwiesen und muss gerade in der Ferienwohnung leben. Ich muss sagen, was mir Melanie erzählt hat, und wie ich sie zurzeit erlebt hab, das tut mir echt so was von leid für sie. Sie ist so ein liebes Mädchen, sie hat sowas am wenigsten verdient und ich merke, ihr geht das ganz schön an die Psyche, is ja klar.

Nun, ich mach erst einmal Schluss, vll bekomm ich auch irgendwann Kommentare *gg*.

31.10.06 10:26